| Die Geschichte des Rollhockeys |
| Geschrieben von: Simon von Allmen |
| Samstag, 22. September 2007 um 15:01 Uhr |
|
Rollhockey ist eine Sportart die begeistert. Sie vereint Schnelligkeit, Präzision, Kraft und Beweglichkeit in sich. Rollhockey ist eine Sportart, welche schon über 100 Jahre alt ist und ihren Ursprung wie so vieles auf der Insel, also in England, hat.
Die ersten Schritte des Rollhockey
Durch englische Touristen breitete sich Rollhockey nach der Jahrhundertwende in Mitteleuropa aus, vor allem aber in Frankreich und der Schweiz. 1924 schliesslich gründete Fred Renkewitz in Montreux die Federación Internacional de Roller Skating (FIRS), in welcher sich die Schweiz, Frankreich, England und Deutschland vereinten. Bis zum Zweiten Weltkrieg war England die dominierende Nation an den Europa- und Weltmeisterschaften. Die ersten Europameisterschaften fanden 1926 statt und zehn Jahre danach auch erstmals die WM. Nach dem Zweiten Weltkreig übernahmen vor allem die südlichen Nationen Europas, das heisst Spanien, Portugal und Italien, das Zepter. Die Entwicklung in Südamerika erfolgte erst nach dem Zweiten Weltkrieg, wobei Chile der erste Sieger der amerikanischen Kontinentaltitelkämpfe im Jahre 1951 war. Schliesslich expandierte Rollhockey auch nach Asien, wobei vor allem der ehemalige Kolonialstaat Macau dort eine Vorreiterrolle spielte. So erstaunt es nicht, dass diese Provinz der Sieger der ersten Asienspiele 1987 im Rollhockey war.
Damen-Rollhockey erst spät
Das Damen-Rollhockey erhielt seine Chance erst im Laufe der Entwicklung, wobei die Gleichstellung von Mann und Frau ein grosses Hindernis war und weiterhin ist. Auch bei den Frauen war Europa der Vorreiter, im Jahre 1987 fanden die ersten Europameisterschaften mit Holland als Sieger statt. Fünf Jahre später siegte Kanada an den erstmaligen Weltmeisterschaften, wobei dieses Team vor allem aus Eishockeyspielerinnen bestand.
Im Jahr 1992 erhielt Rollhockey die einmalige Chance eine olympische Sportart zu werden. An den Olympischen Spielen in Barcelona war Rollhockey als Gastsportart vertreten, es gelang ihr aber nicht sich im "Olymp" festzubeis
Zu starke Konkurrenz
Rollhockey gelang es nicht sich gegen die starke Konkurrenz wie Fussball, etc. durchzusetzen und besitzt weiterhin den Status einer Randsportart. Die Zahl der Vereine und Spieler ist seit einiger Zeit rückläufig, wobei das Problem erkannt wurde und mittels TV-Übertragungen in Spanien, Portugal und Italien versucht wird, neue Leute für die Sportart zu werben. Im internationalen Vergleich sind die Nationen Spanien, Argentinien, Portugal und Italien führend, die Schweiz mischelte in den letzten Jahren aber ebenfalls kräftig mit bei der Vergabe der Medaillen. In den drei erstgenannten europäischen Ländern ist es möglich vom Rollhockey leben zu können. In den anderen Nationen jedoch kämpfen die Vereine stark ums Überleben. |
| Zuletzt aktualisiert am Samstag, 18. April 2009 um 09:11 Uhr |


Der 16. Januar 1886 ist das offizielle Geburtsdatum des modernen Rollhockeys. An diesem Tag wurde in den Salons des Canon Street Hotels in London die Hockey Association gegründet, der Vorfahre des heutigen englischen Rollhockeyverbandes. Die Grundlage für Rollhockey wurde jedoch schon 150 Jahre zuvor mit der Erfindung der ersten metallischen Rollen erstellt. Im Laufe der Jahrzehnte entstanden immer mehr Ideen wie ein Rollschuh funktionieren könnte, wobei Jean Garcin seine Erfindung patentieren liess. Durch den in der Industrie tätigen Engländer James Leonard Plinton, welcher Gefallen an diesen Schuhen mit Rollen fand, wurde Rollhockey für die Reichen im Jahre 1867 zu einer beliebten Sportart.
sen. Der Sieger der bisher einzigen Austragung eines Rollhockeyturniers an Olympischen Spielen ist Argentinien.



