| 1.BL: Michler machte den Kasten dicht |
| Geschrieben von: Simon von Allmen |
| Sonntag, 07. Februar 2010 um 14:15 Uhr |
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Gegen ihren Angstgegner brachten die personell angeschlagenen Roten Teufel kein Bein vors andere und luden die Germanen mit Fehlpässen gerade in der zweiten Hälfte zum Toreschiessen ein. Verwandte Themen: - Zwei krasse Underdogs Mit mächtig Schwung spielten die jungen Germanen in der Halle Beckersloh von Walsum auf, der Kantersieg über Darmstadt in der Vorwoche diente als Dopingmittel. Hielt Walsum, das auf den kranken Kay Hövelmann verzichten musste und in André Kulossek einen angeschlagenen Spieler im Kader hatte, anfangs noch mit, so scheiterte Benjamin Nusch in den ersten zehn Minuten zwei Mal am ausgezeichneten SKG-Torhüter Maurice Michler. Die technisch und spielerisch eindeutig reiferen Herringer tauchten immer wieder blitzschnell vor Carsten Tripp auf, hatten zunächst aber noch Pech zu beklagen. Lucas Karschau traf nur den Pfosten (4.) und Kapitän Dominik Brandt knallte die Kugel ans Lattenkreuz (15.). Beim Führungstreffer der Germanen war dann auch Tripp machtlos (18.), gekonnt wurde Stefan Gürtler freigespielt. Kaltblütige Germanen bei "Standards" Für den zweiten Durchgang nahm die Fehlerquote bei Walsum ständig zu, dazu häuften sich auf beiden Seiten die Teamfouls. Christopher Nusch konnte den ersten direkten Freistoss der Partie gegen Michler nicht nutzen. Liam Hages zeigte, wie man es richtig macht und traf nach dem zehnten Teamfoul Walsums mittels Direktem zum 0:2 (35.). Auch einen Penalty für die RESG brachte Philipp Kluge nicht ins Ziel, das Überzahlspiel nach Zeitstrafe gegen Gürtler blieb ebenfalls ungenutzt. Mit einem Heber entschied Philipp Michler nach einem Konter schliesslich die Partie vorzeitig (43.), sein Bruder Maurice parierte zuvor erfolgreich und leitete den Angriff ein. Mit einem Penalty in den Torwinkel machte Brandt darauf den 0:4-Sieg der Germanen perfekt. Durch die Niederlage verpasst die RESG Walsum den Anschluss an die erweiterte Spitze und muss sich nach hinten orientieren. Im Kampf um Platz 4, der den Heimvorteil in den Playoff-Viertelfinals garantiert, sind drei Verfolger bis auf einen Punkt an die Roten Teufel herangerückt. RESG Walsum - SK Germania Herringen 0:4 (0:1) Halle Beckersloh. Tore: 18. Gürtler 0:1. 35. Hages 0:2. 43. Michler 0:3. 46. Brandt 0:4. RESG WALSUM: Tripp, Lorz; Kulossek, Lemkamp, Kluge, Christopher Nusch, Benjamin Nusch, Kutscha, Burmann. SK GERMANIA HERRINGEN: Maurice Michler, Kieler; Fillmer, Brandt (1), Hages (1), Gürtler (1), Lucas Karschau, Christopher Schulz, Robin Schulz, Philipp Michler (1). BEMERKUNGEN: Walsum ohne Hövelmann (krank).
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Maurice Michler hatte mit seinen zahlreichen guten Paraden massgeblichen Anteil am Erfolg der Germania aus Herringen in Walsum. Er kassierte keinen Gegentreffer.