| 1.BL: Cronenberg trotz Hänger souverän |
| Geschrieben von: Simon von Allmen |
| Dienstag, 09. März 2010 um 12:35 Uhr |
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Die eingefleischten Löwen rissen das Spiel für die Wuppertaler, traf doch Marco Bernadowitz gleich drei Mal und Jan Velte steuerte einen vierten Treffer für das Routinier-Duo bei. Verwandte Themen: - Schlussspurt und Druck Das Heimteam glänzte in der ersten Hälfte mit Schnelligkeit und Effizienz. Die Partie war von Beginn weg sehr offensiv mit Chancen auf beiden Seiten, wobei Sebastian Wilk im RSC-Kasten dicht hielt. Auf der andern Seite fanden die Löwen die Lücken in der RESG-Hintermannschaft, so schob Mark Wochnik einen direkten Freistoss im Nachschuss zur Führung ein (7.). Marco Bernadowitz erwischte kurz darauf Rainer Lorz in der nahen hohen Torecke (8.), der RSC-Doppelschlag war perfekt. Die Walsumer waren mit dem Tempo leicht überfordert und mussten sich mit Foulspielen behelfen, schon nach 16 Minuten waren zehn Teamfouls auf der Anzeigetafel. Lorz parierte einen Direkten und einen Penalty in dieser hektischen Phase und bügelte den zweiten Gegentreffer mehr als aus. Als André Kulossek mit Blau auf die Bank musste, verzog Wochnik beim Direkten, doch Bernadowitz nutzte die nächste Penaltygelegenheit nach einem Schubser von Daniel Kutscha im Strafraum zum 3:0 aus (19.). Die nächste blaue Karte gegen die Duisburger, diesmal traf es Benjamin Nusch, brachte das 4:0 (23.). Wochnik trat wieder zum Direkten an und markierte im Nachschuss.
Mark Wochnik bei einem seiner Direkten. Die Kugel landete erst im Nachschuss hinter Rainer Lorz. Löwen kamen ins Zittern Den vierten Treffer nach einem "Standard" und der fünfte der Partie bejubelte Jan Velte: nach 15. RESG-Teamfoul setzte er die Kugel an Lorz vorbei in die Maschen zum 5:0 (27.). Erst jetzt wurden die Roten Teufel aktiv, im direkten Gegenzug traf Lukas Lemkamp erstmals für die Gäste (28.). Die Walsumer drehten auf, vier Minuten später verwandelte André Kulossek einen Abstauber zum 2:5 (32.) und brachte die Spannung zurück. Ein Rempler von Jens Behrendt brachte den Duisburgern noch einen Penalty, trocken traf Philipp Kluge in die tiefe Ecke (40.) und brachte die Gäste auf 3:5 heran. Die Cronenberger wurden nervös wie die blaue Karte gegen Velte nach Meckern zeigt, dazu hatten Lemkamp und Kutscha Lattenkracher zu beklagen. Beim RSC schlug jetzt die Stunde von Routinier Sascha Trelle, welcher die fehlenden Lowie Boogers und Martin Schmahl geschickt ersetzte. Erst das 6:3 von Bernadowitz nach einem erlösenden Konter entschied die Partie (47.). Der RSC Cronenberg hat trotz ausgedünntem Kader die zwei Punkte in der Alfred-Henckels-Halle behalten und den zweiten Tabellenplatz zementiert. Walsum liegt weiter auf Rang 4 dank der Niederlage des RSC Darmstadt in Düsseldorf. RSC Cronenberg - RESG Walsum 6:3 (4:0) Alfred-Henckels-Halle. - SR: Ehlert/Alsmeyer. Tore: 7. Wochnik 1:0. 8. Bernadowitz 2:0. 19. Bernadowitz 3:0. 23. Wochnik 4:0. 27. Velte 5:0. 28. Lemkamp 5:1. 32. Kulossek 5:2. 40. Kluge 5:3. 47. Bernadowitz 6:3. RSC CRONENBERG: Wilk, Jötten; Trelle, Niessen, Haupt, Bernadowitz (3), Wochnik (2), Velte (1), Behrendt. RESG WALSUM: Lorz, Tripp; Lemkamp (1), Burmann, Kulossek (1), Christopher Nusch, Kutscha, Lusina, Kluge (1), Hövelmann. BEMERKUNGEN: 2x2-Minuten Cronenberg, 2x2-Minuten Walsum. Cronenberg ohne Schmahl und Boogers (beide verletzt); Walsum ohne Benjamin Nusch.
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Der RSC Cronenberg hat das Heimspiel gegen die unberechenbaren Teufel aus Walsum sicher gewonnen, auch wenn es nach einem 5:0-Vorsprung nochmals spannend wurde.
