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1.BL: Aufstand der Kellerkinder
Geschrieben von: Simon von Allmen   
Dienstag, 09. März 2010 um 15:17 Uhr

Der TuS Düsseldorf-Nord und der HSV Krefeld haben als Aussenseiter in der eigenen Halle erfolgreich dem Favoriten Paroli geboten und überraschend zwei Punkte gewonnen.

Für die IGR Remscheid ist die klare Niederlage bei den Hülsern eine Blamage, es war die schlechteste Saisonleistung. Für den TuS Nord wurde Mateus Luther mit seinen Toren zum Matchwinner.

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06.03.2010 TuS Düsseldorf-Nord - RSC Darmstadt 3:1 (0:0)

Die Unterrather gerieten sofort unter Druck und hatten nach 30 Sekunden Glück, dass ein Darmstädter aus dem Gewühl nur den Pfosten traf. TuS-Goalie Jan Kutscha zeigte sich im ersten Durchgang in blendender Verfassung und parierte zwei direkte Freistösse, nach dem jeweils ein Düsseldorfer mit Blau auf die Bank wanderte. Hinten hielt das Heimteam dicht und  vorne schauten durch Tobias Paczia und Jonas Pink zwei Grosschancen heraus. Erst nach dem Wechsel gelang den Gastgebern der Führungstreffer, Paczia liess Moritz Warmbier nach Pass von Mateus Luther keine Chance (29.). Luther, der von überstandener Adduktorenzerrung zurückkehrte, schloss nach Vorlage von Pink zum 2:0 ab (31.). Das 3:0 durch Luther war die Vorentscheidung (41.), Darmstadt gelang durch Philipp Wagner nach einem Strafstoss noch der Ehrentreffer. Auf einen Schlag ist der TuS Nord vom 7. auf den 5. Rang vorgeprescht, jetzt winkt sogar wieder der Heimvorteil in den Playoff-Viertelfinals.

06.03.2010 HSV Krefeld - IGR Remscheid 4:1 (1:0)

Ohne Ideen und ohne Spritzigkeit und Wille präsentierte sich die IGR Remscheid bei der jungen Krefelder Equipe. Der Führungstreffer für den HSV durch Carsten Becker (4.) war der Anfang vom Ende für die Bergischen Gäste. Immer wieder leiteten Remscheider Fehlpässe gefährliche Krefelder Konter ein, einzig Torhüter Victor Martins erhielt von Trainer Wienberg nach Spielende das Attest "Normalform". Becker nutzte die Unsicherheit der Gäste zum 2:0 (30.), worauf Remscheid nervöser und hektischer agierte. Julian Peinke (37.) gelang zwar der Anschlusstreffer, doch sein Bruder Yannick zuvor und Topskorer Markus Wilk patzerten aufs Gröbste vor dem HSV-Gehäuse. Ein Doppelschlag von Steffen Freyer (44./47.) besiegelte die IGR-Blamage und machte den Coup für die Krefelder perfekt.


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